Sie interessieren sich für eine Hautverjüngung bzw. ein Skin-Resurfacing des Gesichts mit dem Laser? Erfahren Sie hier, wie das Skin-Resurfacing mit Laser in unserer Hautarztpraxis funktioniert. Wir beantworten Ihnen nachfolgend die ersten Fragen, u.a. wie die Behandlung abläuft und was Sie vor und nach der Behandlung mittels Laser beachten sollten.

Auf einen Blick:

Rechnen Sie mit einer Behandlungszeit ab 30 Minuten und einer Ausfallzeit von sieben bis 14 Tagen.

örtliche Betäubung und/oder lokal aufgetragene Anästhesiecreme.

Die Kosten einer Laserbehandlung hängen ab von der Art, Größe und Lokalisation der behandelten Hautveränderung, der Anzahl der Sitzungen und natürlich auch von der Art des eingesetzten Lasers. Wir beraten Sie gerne individuell und unverbindlich zu den erwartenden Kosten.

Wie läuft die Gesichtsverjüngung bzw. das Skin-Resurfacing mit dem Laser ab?

Der in unserer Praxis verwendete Ultrapulse CO2-Laser wurde in den USA entwickelt, von der FDA (Food and Drug Administration = amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde) für die Falten- und Aknenarben-Behandlung zugelassen und verkörpert den neuesten Fortschritt in der CO2-Lasertechnologie. Bei diesem Laser wird eine hohe Laserenergie für sehr kurze Zeit mit Hilfe eines Scanners angewendet.

Dies hat eine unblutige Verdampfung der Haut mit kontrollierter thermischer Ausbreitung im umliegenden Gewebe zur Folge. Diese minimale Wärmeeinwirkung strafft das Gewebe und regt die Bildung von neuem Kollagen an. Das Risiko einer Vernarbung durch diese Methode ist äußerst gering (unter 1%).

Durch die geringe thermische Schädigung des angrenzenden Gewebes können mit diesem Laser z.B. auch Hautveränderungen an empfindlichen Arealen wie den Händen, am Hals und Dekolleté behandelt werden.

Der Laser verdampft gealterte und sonnengeschädigte Haut präzise und strafft gleichzeitig die darunter liegende Unterhaut. Durch den Laser wird eine sehr hohe Lichtstrahlenenergie ins Gewebe gebracht und Falten, feine Linien, Narben und andere Hautveränderungen korrigiert. Anschließend wächst die gesunde, glatte Haut nach.

Mit dem Ultrapulse CO2-Laser behandelte Patienten zeigen auch nach einigen Jahren anhaltend gute Ergebnisse mit bleibender Hautverjüngung.

Obwohl die Laserbehandlung mittlerweile eine etablierte Methode zur Hautverjüngung ist, können Nebenwirkungen (z.B. Pigmentverschiebungen und Narben) auftreten, wenn sie von fachlich nicht geschultem Personal angewendet wird, vor allem, wenn diesem eine Ausbildung bezüglich der Wundheilung fehlt.

Fraktionierte Laserbehandlung

Neueste Lasertechnologien ermöglichen die Hautverjüngung mit Faltenglättung und Hauterneuerung durch eine fraktionierte Behandlung.
Die fraktionierte Laserbehandlung erfolgt in einer Sitzung. Zwischen den gelaserten Hautstellen bleiben Brücken unbehandelter Haut stehen und von diesen ausgehend erfolgt eine beschleunigte Wundheilung. Die fraktionierte Laserbehandlung wird auf Ihre Hautbeschaffenheit individuell abgestimmt. Bei einer ausführlichen Beratung und nach einer Hautanalyse wird die für Sie geeignete Methode der fraktionierten Laserbehandlung (DeepFX™, ActiveFX™, TotalFX™ mit dem Ultrapulse Co2-Laser) ausgewählt.

Warum ist der CO2 Ultrapulse erfolgreicher in der Lasertherapie von Falten als z.B. der Erbium-YAG-Laser?

Der Erbium-YAG-Laser mit der Wellenlänge 2940 nm wirkt zu stark ablativ (also abtragend), so dass die Erwärmung in tieferen Hautschichten wie der Dermis minimal ist. Daher erfolgt durch den Erbium-YAG-Laser auch keine Anregung der Kollagenproduktion. Der CO2 ermöglicht eine ideale Kombination aus oberflächlicher (epidermaler) Abtragung und Erwärmung der Dermis.

Warum ist der Co2 Ultrapulse schonender als herkömmliche Co2 Laser?

Der Ultrapulse ermöglicht die höchste Eindringtiefe bei minimalster Zone von umgebenden Wärmeschäden und damit die höchste Sicherheit bei der Behandlung, die höchste Wärmekontrolle und kürzeste Ausfallzeit bei maximalem Behagen.

Welche Erfolgschancen bestehen bei der Lasertherapie von Falten im Gesicht?

Durch eine sorgfältige Begutachtung der Haut kann der Hautarzt beurteilen, ob eine realistische Chance besteht, Ihr individuelles Faltenproblem mit dem Laser zu lösen. Häufig ist eine Kombination mit anderen Methoden wie z.B. eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin erforderlich, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Zur Glättung mimischer Falten oder sehr tiefer Falten sind andere Methoden eventuell besser geeignet. Die Faltenlaserung ist ein ernstzunehmender chirurgischer Eingriff und sollte nur durch einen erfahrenen Facharzt mit modernen Geräten durchgeführt werden.

Welche Nebenwirkungen sind bei der Hautverjüngung mit Laser möglich?

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine Operation, die in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt wird und bei der die Haut mit dem Laser abgetragen wird. Im Anschluss ist die Haut gerötet, geschwollen und heilt unter Ausbildung von Krusten ab. Ein Krustenabfall erfolgt nach ca. 7-14 Tagen. Die gelaserte Haut ist für etwa 1 Woche wund und muss in dieser Zeit regelmäßig verbunden und entsprechend gepflegt werden. Nach dem Krustenabfall ist das gelaserte Areal für bis zu 6 Monate leicht gerötet und äußerst sonnenempfindlich. Diese Rötung verringert sich langsam und kann nach Abheilung der Laserareale z.B. mit getönter Tagescreme abgedeckt werden. Selten sind Pigmentstörungen also Hell- oder Dunkelverfärbungen der Laserstellen oder Infektionen mit Bakterien oder Herpesviren möglich. Je nach Tiefe der Hautveränderungen und der erforderlichen Laserenergiedosis können sich in ganz seltenen Fällen auch geringe, zunächst rosa-, später meist hautfarbene Narbenbildungen zeigen. Normalerweise ist die Lasertherapie aber narbenlos. Wichtig für ein optimales Ergebnis ist das verantwortungsvolle Verhalten des Patienten vor und nach der Therapie und natürlich die Erfahrung des behandelnden Arztes. UV-Strahlung sollte man vor und nach dem Lasereingriff unbedingt meiden, um keine Pigmentflecken zu entwickeln.

Außerdem sollten Raucher vor- und nach dem Laser-Eingriff unbedingt auf das Rauchen verzichten, um Wundheilungsverzögerungen oder Wundheilungsstörungen vorzubeugen.

Wann darf nicht mit Co2-Laser behandelt werden?

Allgemeine Kontraindikationen des CO2-Lasers:

  • voraussichtliche Sonneneinwirkung nach der Behandlung (4–6 Wochen postoperativ)
  • Vorliegen eines aktiven Herpes-simplex-Virus oder einer bakteriellen Infektion des Gesichts

Spezifische Kontraindikationen des fraktionierten CO2-Resurfacing:

  • Einnahme von Isotretinoin in den vergangenen 12 Monaten
  • Neigung zur Keloidbildung
  • Neigung zu schlechter Wundheilung
  • Beträchtliche bzw. ungewöhnlich lange andauernde Rötung oder Pigmentflecken an mit Laser vorbehandelten Stellen

Was kostet eine Hautverjüngung bzw. ein Skin Resurfacing mit Laser?

Die Kosten einer Laserbehandlung hängen ab von der Art, Größe und Lokalisation der behandelten Hautveränderung, der Anzahl der Sitzungen und natürlich auch von der Art des eingesetzten Lasers. Wir beraten Sie gerne individuell und unverbindlich zu den erwartenden Kosten.

Da es sich bei der Hautverjüngung bzw. beim Skin Resurfacing mit Laser um eine kosmetische Prozedur handelt, die damit der Mehrwertsteuerpflicht unterliegt, können Ihnen die Kosten leider nicht von Ihrer Krankenversicherung erstattet werden.

Die Laserbehandlung aus medizinischen Gründen z.B. bei Besenreisern, erweiterten Äderchen (Couperose/Rosazea), Blutschwämmchen, Hautkrebsvorstufen wie aktinischen Keratosen und Cheilitis actinica (Hautkrebsvorstufen an der Lippe), irritierten erhabenen Muttermalen, Alters- und Viruswarzen und Nagelpilz wird hingegen von den meisten privaten Krankenversicherungen übernommen.

Haben Sie Interesse an einer Hautverjüngung bzw. einem Skin Resurfacing mit dem Laser? Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei Frau Dr. Stengel unter Tel. 08151-744 5555.