Hautkrebsvor- und nachsorge


Die Hautkrebsvorsorge-Untersuchung sollte einmal jährlich stattfinden, bei Risikopatienten (Hautkrebs in der Eigenanamnese, viele Muttermale, häufige Sonnenbrände) auch öfter. Die Haut wird von Kopf bis Fuß untersucht, zunächst mittels Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie).

Werden kontrollbedürftige Muttermale entdeckt, so können die auflichtmikroskopischen Bilder videodokumentiert und damit über den Zeitverlauf beobachtet werden. So können selbst kleine Modifikationen entdeckt und das Muttermal bei auffälligen Veränderungen (z.B. eine asymmetrische Größenzunahme) entfernt werden. Dies erlaubt eine sichere Diagnose und erspart Ihnen unnötige Eingriffe und Narben. Wir verfügen in  der Praxis über die neueste Technologie in der Videoauflichtmikroskopie, die Medicam1000, eine Full-HD-Kamera, die eine bis zu 140-fache Vergrößerung der Hautveränderungen ermöglicht.

Bitte beachten Sie:

Cremen Sie sich am Tag der Untersuchung nicht ein und entfernen Sie Nagellack auf Hand- und Fußnägeln, damit auch diese Areale genau beurteilt werden können.

Behandlung von:

  • Basaliom & Spinaliom (weißer Hautkrebs) und seltenere Hautkrebsvarianten (z.B. Merkelzellkarzinom)
  • Melanom (schwarzer Hautkrebs)
  • aktinischen Keratosen (Hautkrebsvorstufen)

Die Hautkrebsvorsorge ist eines der Spezialgebiete von Frau Dr. Stengel und liegt ihr besonders am Herzen. Bereits im Rahmen der Promotion konnte sie ihr dermatologisches Fachwissen auf diesem Gebiet umfassend vertiefen, indem sie knapp 2.000 auflichtmikroskopische Bilder von pigmentierten Hautveränderungen von über 1.000 Patienten retrospektiv in der dermatologischen Klinik München-Schwabing analysierte.

Je nach Typ und Voranschreiten des Hautkrebs kommen spezielle medikamentöse Therapien oder die operative Entfernung zum Einsatz. Wir führen sämtliche ambulanten dermatologischen Operationen gewebeschonend durch, in schwierigen Lokalisationen wie z.B. am Augenlid oder am Zehennagel in Kooperation mit einem plastischen Chirurgen, um für Sie das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Tumornachsorge erfolgt nach den Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft sowie der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie.