Sonnenschutz

Samstag, 10. Februar 2018

Hautkrebs nimmt stetig zu. Das zeigt, wie wichtig konsequenter Sonnenschutz ist.

Meine Tipps:

  1. Suchen Sie Schatten, wenn die Sonne am höchsten steht: zwischen 11 und 15 Uhr.
  2. Verwenden Sie eine wasserfeste Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (am besten SPF 50+) und cremen Sie Ihre Haut damit eine halbe Stunde vor Sonnenexposition (falls es sich um einen chemischen Filter handelt) ausreichend ein. Mineralischer Lichtschutz ist sofort wirksam. Hier gilt: „klotzen, nicht kleckern“, denn nur eine großzügige Anwendung der Sonnencreme garantiert Ihnen den angebenden Schutzfaktor. Für einen Erwachsenen bedeutet das bei einmal komplettem Eincremen eine Menge von 30-40 ml, das sind etwa 5-6 Esslöffel voll.
    Wasserfest sollte die Creme sein, damit der Sonnenschutz durch das Schwitzen nicht zu stark reduziert wird. Cremen Sie regelmäßig nach, vor allem nach Wasserkontakt und nach dem Sport, wenn Sie geschwitzt haben, denn: wasserfest bedeutet nicht, dass der Schutzfilm Schwimmen und anschließendes Abtrocknen übersteht! Trocknen Sie sich nach den Schwimmen sofort ab, denn die Wassertropfen wirken wie eine Lupe vor der Haut. Cremen Sie sich anschließend sofort wieder ein. Nachcremen erhöht nicht die Schutzzeit, es garantiert nur, dass die Schutzzeit erhalten bleibt!
  3. Achten Sie auf textilen Lichtschutz: Kopfbedeckung, langärmelige Kleidung und eine Sonnenbrille mit geeignetem UV-Filter.
  4. Setzen Sie insbesondere Babies und Kleinkinder nicht der direkten Sonnenstrahlung aus.

Was bedeutet eigentlich der Lichtschutzfaktor
(abgekürzt LSF / auf englisch Sun Protection Factor: SPF)?

Der LSF/SPF verlängert die Eigenschutzzeit der Haut um den entsprechenden Faktor, er gibt also an um wieviel länger man sich mit Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Ein Beispiel:
Der empfindlichste Hauttyp 1 (sehr helle Haut) hat eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten. LSF 20 verlängert diese Eigenschutzzeit theoretisch um den Faktor 20. Das heißt, 10 Minuten x 20 ergibt 200 Minuten. 200 Minuten also, die man theoretisch in der Sonne bleiben könnte ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Aber Achtung: der volle Schutz wird nur selten erreicht, da die dafür erforderliche Menge an Sonnencreme in der Tat sehr selten verwendet wird. Es ist ratsam, diese Zeit daher nur bis zu 60% auszuschöpfen, also 60% von 200 Minuten: 120 Minuten.